Kilos ab 40 verstecken? Warum das gar nicht nötig ist

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Ab 40 willst du deine Kilos verstecken?

Ja, eine traumhafte Figur ist etwas Wunderbares. Perfekt müsste sie sein, mit schlankem Bauch (eigentlich ohne Bauch und ohne jede Bauchfalte versteht sich von selbst), wohlgeformte Brüste, nicht zu groß und nicht zu klein, lange Beine und natürlich Laufsteggröße.

Das ist doch nicht zu viel verlangt, oder?

Es gibt ja schließlich jeder Menge dieser perfekt gebauten Schönheiten.

Aber wer will schon perfekt sein?

Lass dir sagen: Nein, diese perfekten Schönheiten gibt es nicht. Das ist ein Trugschluss, denn die Werbung macht einen tollen Job und die Möglichkeiten der Bildbearbeitung sind gigantisch.

Warum vergleichen wir uns eigentlich alle mit den bildbearbeiteten Schönheiten in den neusten Zeitschriften anstatt einfach mal in die Sauna zu gehen? Dahin, wo ganz normale andere Frauen auch sind.

Ich möchte keine 20 mehr sein und mich mit den Problemen dieses Alters herumschlagen. Ich bin froh die 40 überschritten zu haben, viel mehr zu wissen was ich will und was ich nicht will. Und natürlich hat mein Körper sich auch verändert, nicht nur mein Geist. Den Altersfortschritt sieht man auch hier.

Aber ist das wirklich so schlimm?

In Kolumbien ist es beispielsweise üblich, dass Frauen, eigentlich schon junge Mädchen sich operieren lassen. Das ist hier Gang und Gebe. Das zu hören, hat mich ein wenig erschreckt und weißt du auch warum?

Ein bisschen hier an der Nase korrigieren lassen, ein bisschen die Lippen aufspritzen lassen, die Brüste natürlich nicht zu vergessen. Raus kommt ein vollkommen anderer Mensch. Und irgendwann fangen diese Frauen an, sich selbst zu suchen und es ist einfach nicht mehr viel von ihnen übrig. Das muss sehr traurig sein.

Klar könnten wir uns dann in aller Schönheit auf andere Dinge konzentrieren, aber ist es nicht viel schöner geliebt zu werden mit allem Drum und Dran?

Bedeutet das nicht viel mehr? Nämlich nicht wegen der traumhaft geformten Brüste, sondern weil man genau so ist, wie man ist.

Das ist doch das wahre Geschenk, geliebt zu werden, nicht trotz, dass man so ist sondern genau deswegen. Und natürlich geht es darum, sich selbst auch toll zu finden, sich mit sich selbst anzufreunden. Schließlich bin ich mir selbst am Nächsten.



 

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Tipps und Tricks zum Wegzaubern

Und es ist ja nicht so, als ob es nicht ein paar Möglichkeiten gebe, die eigenen Vorzüge zu betonen und die Problemzonen mit ein paar kleinen Kniffen in den Hintergrund treten zu lassen. So, wie es ja eigentlich sein sollte.

Aber wie stellst du das an?

Deine Zauberformel: dunkel und matt

Ganz einfach. Eine allgemeine Regel besagt, du sollst dunkle und matte Farben an den Stellen tragen, die du ein wenig verstecken möchtest und Helle und Glänzende an den Stellen, die du hervorheben magst.

Das ist dir sicher nicht neu. Neu daran ist aber vielleicht die Aussage, dass schwarz nicht die einzige dunkle Farbe ist und dass dunkel einfach bedeutet, dunkler als die hellere Farbe. Wenn du beispielsweise ein Violett mit einem Nudeton mischst, ist das Violett der dunkle Ton. Diesen trägst du dann besser an deiner Wegzauberstelle und zwar in einem matten Stoff, kein Glanz.

Schnitte und Stoffe

Die Farben spielen beim Wegzaubern eine große Rolle. Aber natürlich auch die Schnitte und die Stoffe. Wenn ich eine breite Stelle habe, wie beispielsweise meine Oberschenkel, dann ist es von Vorteil einen dünnen Stoff zu tragen. Denn ein dicker Jeansstoff ist einfach dick und er trägt auf.

Genauso verhält es sich in der Bauchregion. Wenn du deinen Bauch kaschieren möchtest, wähle einen fließenden Stoff, der möglichst nicht genau an der breitesten Stelle endet. Ein weit verbreitetes Phänomen ist es ja, dass ich breite Stellen unter wallendem Stoff verstecke. Aber was macht denn so viel Stoff mit meinen Proportionen?

Richtig, er trägt noch mehr auf und macht deshalb nicht schlanker.

Sinnvoll ist es hier körpernahe Kleidung zu tragen, die deine schmalen Stellen betont. Wenn du deinen Bauch wegzaubern willst und du eine schmale Taille hast, dann wähle ein körpernahes Oberteil aus fließendem Stoff, dass über den Bauch geht und an einer schmalen Stelle endet und welches tailliert ist und diese wunderbar weibliche Stelle betont.

Von Vorteil ist es in diesem Fall ebenfalls, wenn dein Oberteil einen abgerundeten Saum hat. Das lässt deine Beine länger wirken und überspielt die Bauchregion.

Länge deiner Kleidungsstücke

Womit wir beim dritten Kniff wären: achte darauf, wo deine Kleidungsstücke enden!

Denn an dieser Stelle betonst du. Wenn du also deine Oberschenkel nicht betonen möchtest, hast du zwei Möglichkeiten: dein Oberteil endet an deiner Hüfte ( je nachdem wo deine breiteste Stelle NICHT ist) oder es endet weit unter deiner breitesten Stelle und du trägst eine längere Tunika. Hier ist es von Vorteil, wenn du eine gewisse Größe hast, sonst machst du dich optisch kleiner und stauchst dich. Oder du trägst dann einfach eine schmale Hose und hohe Schuhe dazu! Und wenn die Schuhe dann noch in Hosenfarbe sind: Bingo! Dann hast du alles richtig gemacht.

Applikationen und Gürtel

Aufgesetzte Taschen, Pailletten, Rüschen, liebst du sie?

Dann achte mal darauf, was sie mit dir machen!
Man schaut hin, oder? Sie betonen also und sorgen für zusätzlichen Stoff. Bei einer großen Oberweite, die du nicht betonen möchtest, ist es deshalb wenig sinnvoll noch aufgesetzte Taschen auf der Bluse zu tragen.

Und was passiert, wenn du deinen Bauch kaschieren möchtest und du einen Gürtel mit einer zwar coolen, aber dicken Schnalle trägst? Klar, du betonst genau diesen. Und sorgst mit dem Gürtel für zusätzliches Volumen.
Wenn du eine weite und offene Jacke darüber trägst, kannst du aber auch diese Variante gut tragen.

Frage dich immer: welche Körperstellen an dir möchtest du betonen?

Hier kannst du mit allem spielen, was dir gefällt. Mit Pailletten, mit farblich abgesetzten Nähten, mit Mustern, was dein Herz begehrt.

Und welche Stellen möchtest du kaschieren?

Hier bitte möglichst matte Stoffe, keine Muster, Pailletten Rüschen oder irgendetwas, das die Aufmerksamkeit deines Betrachters anlockt.

Dein Ausschnitt

Dein Ausschnitt spielt ebenfalls eine große Rolle.

Welchen Ausschnitt hat denn dein Lieblingsoberteil?

Du weißt es nicht?
Dann ist es an der Zeit diesem Merkmal ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu widmen! Betrachte dich mal mit unterschiedlichen Ausschnitten im Spiegel oder mach Selfies von dir!

Neben dem Rundhalsausschnitt und dem V-Ausschnitt gibt es noch ganz viele andere.

U- Boot-Ausschnitt, Carmen-Ausschnitt oder Carree-Ausschnitt. Auch die Tiefe des Ausschnitts spielt eine große Rolle.

Klar, dass ein V-Ausschnitt streckt und ein Rundhalsausschnitt staucht bzw. die Aufmerksamkeit deines Betrachters auf deinen Oberkörper lenkt. Auch hier stellt sich wieder die Frage: wo möchtest du betonen?

Um die Wirkung deines Ausschnitts wahrzunehmen, achte mal auf die Länge und Breite deines Halses und auf deine Kopfform!

Mit dem Ausschnitt kannst du entweder eine Wirkung verstärken, indem er dieselbe Form wie dein Gesicht hat oder aber du kannst einen Gegenpol setzen. Wenn du einen runden Kopf hast, kannst du diesen mit einem V-Ausschnitt strecken.

Natürlich spielt auch deine Körperfülle und deine Größe dabei eine Rolle. Schau dir alles genau an und probiere dich mal aus!

Traumhafte Muster

Musst du nicht auch ständig auf den Zebrakopf des Pullovers deiner Kollegin schauen?


Ein echt cooles Muster. Klar zieht es unsere Blicke auf sich, weshalb auch dieses an Stellen sein sollte, die du betonen magst. Möchtest du deinen Oberkörper und den Brustbereich betonen und stört es dich nicht, wenn dein Gegenüber eben genau dort hinschaut, dann sind solche Muster oder Applikationen toll für dich. Andernfalls lass einfach die Finger davon!

So, dass war jetzt ein Haufen Stoff, oder?

Hier findest du nochmal den Überblick über die einzelnen Dinge, mit denen du deinen Auftritt beeinflussen kannst!

Zusammenfassend kann man sagen, dass folgende Dinge eine Rolle spielen:

1. Die Farbe deiner Kleidung, ob Glanz oder Matt
2. Der Schnitt deiner Kleidung
3. Die Stelle, an der deine Kleidung endet
4. Das Material deiner Kleidung; fließend oder feste Stoffe
5. Applikationen wie aufgesetzte Taschen, Rüschen, Pailletten oder Gürtel

6. Dein Ausschnitt

7. Die Muster

Mein Wunsch ist es, dich für dich selbst zu sensibilisieren und zu inspirieren!

Leg am besten gleich los mit dem Beobachten und Ausprobieren!

Ich bin sicher, in wenigen Tagen hat sich dein Blick geschärft und du siehst immer besser, welche tollen Möglichkeiten du hast, deine Figur zu betonen.

Falls du möchtest, dass ich dich immer wieder daran erinnere, dann trag dich einfach in meinen Lookso Letter ein! Hier bekommst du immer wieder Anregungen, wie du deinen Stil und deine Kleidung anziehend machst!

Ich freu mich auf dich.