Spaß am Shoppen - mit dem richtigen Plan

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Wenn dein Kleiderschrank immer nur die gleichen Looks hergibt, so kann das an zwei Dingen liegen:

1. Du hast zu wenig zum Anziehen

2. Dein Schrank ist so voll, dass du den Wald vor lauter Bäumen nicht siehst.

Wenn du reinschaust, siehst du vielleicht eine Menge Stoff und natürlich deine Lieblings-Jeans und dein liebstes Oberteil. Aber was siehst du noch?

Falls das nicht so viel ist, obwohl er keinerlei Fünkchen Platz mehr für neue Schätzchen bietet, ist jetzt der ideale Zeitpunkt, ihn mal genauer unter die Lupe zu nehmen!

Auf jeden Fall kann ich dich beruhigen: du bist nicht alleine.

Aber wie konnte das eigentlich passieren?

Wir kaufen und kaufen und kaufen. Meistens sind es Spontankäufe. Irgendwelche Teile, die uns förmlich anspringen, wenn wir in den Laden kommen. Vielleicht angeregt durch die neueste InStyle oder deine beste Freundin, an der dir das Teil super gefallen hat.

Aber mal ehrlich, hast du dich mal gefragt, wann du es tragen kannst? Und wozu es passt? Was hast du in deinem Kleiderschrank, dass du dazu kombinieren kannst?

Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder?

Du hast dir darüber keine Gedanken gemacht, hi,hi,hi.

Und genau das ist das Problem. Das Problem, welches dazu führt, dass du lauter tolle Kleidungsstücke im Schrank hast, aber wenn du ausgehen willst, nichts tolles zum Anziehen findest.

Häufig passiert auch noch folgendes: du kommst mit deiner neuen Errungenschaft ganz begeistert nach Hause, nur um festzustellen, dass du so eine schwarze Strickjacke bereits in deinem Besitz hast.

Na, sehe ich da ein Lächeln? Erwischt.



 

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Gut, ich nehme an du liest das hier, weil du etwas daran ändern willst. Weil du dir einen Überblick über deine Klamotten verschaffen willst und nicht mehr sinnlos zukaufen willst, richtig?

Dann habe ich folgende Tipps für dich!

In 5 leichten Schritten zu deinem Traum-Kleiderschrank

1. Verschaffe dir einen Überblick über deinen Kleiderschrank!

Ich bin sicher du hast schon viel darüber gelesen und es gibt Unmengen guter Blog-Beiträge zum Thema: wie ich meinen Kleiderschrank ausmiste.

2. Ich schlage vor, du fängst damit an, dir mal alle deine Lieblings-Klamotten rauszulegen!

3. Dann die Kleidung, die du häufig trägst noch dazu.

Und, wie viel ist es prozentual auf deinen Kleiderschrank bezogen? 20 %? Das wäre schon viel.

4. Jetzt machst du einen Stapel all der Kleidung, die du nur zu bestimmten Anlässen trägst. Wie beispielsweise zu einer Hochzeit, einem runden Geburtstag oder eben ins Theater.

5. Jetzt kommt noch ein dritter Stapel, da wir ja 4 verschiedene Jahreszeiten haben. Also Kleidung, die du vor einem halben Jahr ( im Winter ) gerne getragen hast und liebst! Natürlich gelten auch Basics als Lieblingsteile und nicht nur die auserwählten Besonderheiten.

Wie groß ich jetzt noch der Rest deines Kleiderschrankes?

Ich hoffe du hast nicht vergessen auch die Jacken, Schals und Mützen rauszuholen, die vielleicht an der Garderobe hängen oder im Keller auf das nächste Erwachen warten!

Wie viel % in deinem Kleiderschrank bleibt jetzt noch übrig?

Keine Sorge, du musst nicht alles aussortieren. Wenn dir allerdings nach Befreiung ist, dann tu dir bitte keinen Zwang an!

Vielleicht bist du bei einigen Teilen ziemlich unschlüssig, was du mit ihnen machen sollst. Du weißt, dass du sie nicht viel getragen hast, aber sie gefallen dir und sind super schön.

Was ich mit so lala Kleidung mache

Weißt du was ich mit Teilen mache, bei denen ich unschlüssig bin?

Ich lege sie mir raus und trage jeden Tag dieser Woche eines davon und am Abend entscheide ich dann, ob ich mich darin richtig wohl gefühlt habe oder nicht. Andernfalls kommen sie weg.

Was tun mit ausrangierter Kleidung?

Ich weiß, dass auch das Wegwerfen wehtut, mehr aber noch die Blockade, die dir diese Kleidungsstücke verursachen, wenn sie bleiben.

Mittlerweile gibt es ganz viele Labels, die aus alten Kleidern neue machen. Vielleicht ist das eine Alternative, die für dich in Frage kommt?

Du kannst natürlich auch selbst Hand anlegen und etwa schönes anderes aus den Kleidern machen. Wenn dir bisher das Händchen dafür gefehlt hat, probier‘s doch mal in einem Nähcafe! Dort trifft man viele Gleichgesinnte mit Erfahrung und hat einen Profi, der einen anleitet.

Die anderen Wege sind ja hinreichend bekannt: Second Hand Shops, an einen gemeinnützigen Verein spenden, vielleicht gibt es ein Frauenhaus bei euch und du kannst ganz direkt Gutes tun? Oder es gibt einen Caritas Laden, der deine Kleidung gerne nimmt, um sie für ganz kleines Geld an Bedürftige zu verkaufen.

Wie du dich wieder auf deinen Kleiderschrank freust

So und jetzt geht es daran, deinen Kleiderschrank wieder einzuräumen. Und zwar so, dass du alles siehst und schnell findest. Denn sind wir mal ehrlich, wie sollst du Kleidungsstücke in deine Looks integrieren, wenn du sie nicht siehst? Aus den Augen aus dem Sinn, stimmt’s?

1. Alternative

Ich gehe dabei folgendermaßen vor: ich hänge so viel wie möglich an Kleidung auf. Das verschafft mir einen Überblick und ich erspare mir das lästige zusammenlegen. Hierbei sortiere ich nach Sorte und dann nach Farben. Sprich: ich hänge meine kurzärmeligen Sommerkleider farblich sortiert zusammen. Meine Blusen daneben und dann kommen meine Langarm-Shirts und die Hosen. Alle farblich sortiert und am besten in ähnlicher Farbfolge wie die anderen Kleidungsstücke.

Wenn du nicht so viel Platz hast, dann leg deine Klamotten im gleichen System zusammen. Aber nicht zu viele Shirts auf einmal. Denn das bringt ganz schnell wieder Unordnung in deinen Schrank und es soll ja schließlich Spaß machen und sich am besten wie in deinem Lieblingsladen anfühlen.

2. Alternative

Eine andere Variante ist auch, dass du dir Lieblings-Kombinationen zusammenstellst und diese zusammen auf einen Bügel hängst! Das macht dir das morgige Kleiden wesentlich leichter. Hierbei kannst du dich super von Zeitschriften inspirieren lassen und Looks ausschneiden, die zu dir passen und die du magst! Oder schau auf Pinterest, das ist ein tolles Tool, denn du findest dort  jeden Kleidungsstil.  Sicher ist auch für dich etwas dabei. Du kannst dir ein eigenes Board anlegen und alle Looks, die du liebst und die dich spontan ansprechen auf dieses Board pinnen. Und dann schaust du, was du davon im Schrank hast und zusammenstellen kannst.

Wenn du feststellst, dass dir einige Teile fehlen, schreibe sie auf und hänge die Liste an deinen Kleiderschrank!

Jeden Morgen, wenn du dich anziehst und du eines dieser Kleidungsstücke vermisst, weil es super gepasst hätte, machst du einen Strich dahinter!

Nach 14 Tagen kannst du mal schauen, welches Teil es wirklich Wert ist in deinen Kleiderschrank aufgenommen zu werden. Was davon hättest du am meisten eingesetzt und gebrauchen können?

Jetzt kannst du losziehen und es dir ergattern!

So vermeidest du wahlloses Zukaufen von Dingen, die dir vielleicht nur bei einem einzigen Outfit einen guten Dienst erwiesen hätten.

Jetzt stelle dich mal vor deinen Kleiderschrank und sag mir: wie fühlt er sich an?

Wenn du beim Aussortieren festgestellt hast, dass du eigentlich gar nicht weißt, welcher Stil super zu dir passt, dann solltest du dir das mal genauer anschauen. Ein tiefer Blick auf dich selbst wird dir so einige Antworten liefern.

Und wenn du dir dabei Unterstützung wünschst, bin ich dir gerne  behilflich. Und ich kann dir eines versprechen: es macht richtig Spaß. Ich will dir aber auch eines nicht verschweigen: es ist Arbeit. Denn ich kann dir nicht sagen wer du bist. Ich kann dir nur eine Anleitung liefern, dich beim Stil-finden begleiten und dir die Wege zeigen, die dich ans Ziel führen.

Das Ankommen wird ein tolles Gefühl sein. Denn zukünftig weißt du ganz genau was dir steht und super zu dir passt. Welche Kleidung Platz in deinem Leben verdienen, dich anziehend machen und stark, deinen eigenen Stil selbstsicher zu tragen.

Herzlichen Glückwunsch zu deinem GLÜCK!